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Fig. 2. Oberflächenglättung
Auflösung ändern
Oftmals erreicht eine digitalisierte Punktmenge nicht die für eine befriedigende
Darstellung nötige Auflösung. Gründe hierfür sind neben allzu komplexen
Oberflächen oftmals auch die schlechte Zugänglichkeit des zu digitalisierenden
Objektes
(man
denke
nur
an
Laserscans
von
Zahnoberflächen).
Interpolationsalgorithmen zur (lokalen) Erhöhung der Auflösung sind hier leicht
durch Splines zu berechnen, mitunter kann aber auch ein manuelles Einfügen von
Stützpunkten durch den Anwender erforderlich sein.
Das Ausdünnen gegebener Punktmengen, das aufgrund des oben erwähnten
Oversamplings oftmals erforderlich ist, lässt sich sehr effektiv erledigen. Durch
Abstandsmessung eines Punktes zu seinen Nachbarpunkten lässt sich anhand der
Anzahl und Nähe dieser Punkte ein Maß für die Entropie des Punktes errechnen.
Durch Entfernung der entropieärmsten Punkte lässt sich nun eine Punktmenge
generieren, die bei gleicher Bildqualität leichter operabel ist. Besonderes Augenmerk
ist hierbei jedoch auf die Auswahl und Bewertung dieser Nachbarpunkte zu legen.
Denn gerade in Regionen die starke Unebenheiten aufweisen, reicht es nicht einfach
den Abstand von Punkten als einziges Nachbarschaftskriterium in die
Entropiemessung
miteinfliessen
zu
lassen.
Man
muss
daher
auch
die
Normalenrichtung mitbewerten, um zu entscheiden, ob die Nähe in der
Tangentialebene ausreicht, um einen Punkt zu entfernen.
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